Anfrage der SPD-Fraktion: Mehr Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger für die Freiwillige Feuerwehr

Sachverhalt:
Für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr gibt es unterschiedliche Untersuchungsanbieter bezüglich der Erstuntersuchung für angehende Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger. Im Rahmen der Untersuchungen ist auffällig, dass im Falle der Freiwilligen Feuerwehren immer mehr Untauglichkeiten bei den Untersuchten erkannt werden, auch wenn es sich bei ihnen um Sportlerinnen und Sportler handelt. Dies bedeutet, dass insgesamt weniger Personen als Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger infrage kommen. Zusätzlich verschärft wird diese Situation dadurch, dass bedingt durch die Corona-Pandemie weniger Lehrgänge zum Tragen von Atemschutzgeräten angeboten werden konnten. Insbesondere im Angesicht langwierigerer Einsätze benötigt aber auch die Freiwillige Feuerwehr genügend Personen, die dazu geeignet sind, Atemschutzgeräte zu tragen. Nur so kann ihre Einsatzfähigkeit nachhaltig sichergestellt werden.

Deshalb fragen wir an:

1. Welches Konzept steht hinter der jetzigen Vorgehensweise, die Tauglichkeit von Personen als Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger zu untersuchen?

2. Wie können eine beschleunigte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger oder zur -trägerin und eine Förderung der Tauglichkeit erfolgen, um langfristig sicherzustellen, dass die Freiwilligen Feuerwehren über mindestens 400 Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger verfügen?

Gez. Matthias Disterheft

Download: Anfrage der SPD-Fraktion

Download: Stellungnahme der Verwaltung