Unverständnis über Höttchers Vorstoß
04. Mai 2010
0 Kommentare
Als einfach unglaublich hat Manfred Pesditschek, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, das Eingreifen des CDU-Landtagsabgeordneten Höttcher in die Umbauplanung der Stadtbahnhaltestelle Stadion bezeichnet. „Es ist ja nichts Neues, dass die Braunschweiger CDU-Landtagsabgeordneten sich nicht durch besonderes Engagement für die Interessen ihrer Heimatstadt auszeichnen – siehe Auflösung der Bezirksregierung, Benachteiligung beim Finanzausgleich, Abbau von Stellen bei der Polizei. Das Agieren von Herrn Höttcher im Wirtschaftsministerium gegen die Planung der Haltestelle schlägt jedoch dem Fass den Boden aus“, so der Politiker.
Pesditschek weist darauf hin, dass der vorgelegte Entwurf zum Umbau der Haltestelle sowohl im Planungsausschuss der Stadt als auch im Aufsichtsrat der Verkehrs-AG nach sorgfältiger Beratung einstimmig beschlossen wurde, weil er nach Auffassung beider Gremien einen gelungenen Ausgleich zwischen den Interessen der Autofahrer, Fußgänger und Teilnehmer am ÖPNV darstellt. „Dass Ratskollege Manlik diesen Beschluss nachträglich in Frage stellt, ist schon merkwürdig genug, und die Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Offensichtlich ist ihm entgangen, dass die Gifhorner Straße auch in der Gegenrichtung keine geradlinige Fahrbahn ist, sondern eine Kurve enthält. Woher allerdings die Erkenntnisse des Abgeordneten Höttcher stammen, ist besonders rätselhaft. Er hat schließlich an keiner der Beratungen teilgenommen. Überhaupt konnte jedermann bisher davon ausgehen, dass er erst kurz vor der nächsten Landtagswahl aus dem politischen Nichts auftauchen würde - wie schon in der Vergangenheit. Da wäre er besser auch geblieben, statt zu versuchen, in Hannover Schaden zu Lasten Braunschweigs anzurichten“, erklärt der Fraktionsvorsitzende.
gez. Stefan Wilke
Fraktionsgeschäftsführer
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.
Kommentar schreiben
(Trackback)